InraLyse - Verfahren

WIRKUNGSWEISE
Die Intralysesonde bewirkt die Zerstörung von Keloiden und hypertrophen Narben durch direkte Zellanoxie. Diese wird durch die Bildung intrazellulärer Eiskristalle erreicht, die den Zellen Wasser entziehen. Die kalten Temperaturen schädigen außerdem den Kontakt zwischen den Endothelzellen und verursachen Blutstase. Dies hat die Bildung von Mikrothromben und Gefäßverletzungen und letztlich Gewebsnekrose zur Folge. Während Kohlendioxid bei einer Temperatur von -55 °C durch die Nadel strömt, entsteht rund um die eingeführte Sondenspitze eine letale Zone mit einer Temperatur von <-25 °C in der Dermis, wodurch die entarteten Zellen direkt zerstört werden. Dies ist neu im Gegensatz zu der traditionellen Kontakt-Kryochirurgie, bei der eine letale Zone auf der Epidermis erzeugt wird, die häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen führt und ein ausreichend tiefes Eindringen in die unteren Regionen der Dermis verhindert.

Die Behandlung von Patienten mittels intraläsionaler Kryochirurgie transformiert die Beschaffenheit der Narbe: die Kollagenfasern ordnen sich paralleler an und die Struktur imitiert eine normale, geordnete Dermis. Behandelte Narben weisen eine geringere Anzahl wuchernder Zellen, Myofibroblasten und Mastzellen auf.

Es entstehen nur geringe Nebenwirkungen auf der Hautoberfläche, da die Epidermis von den Gefriertemperaturen in der Dermis verschont bleibt. Der häufigste Nebeneffekt nach Kontakt-Kryochirurgie ist Hypo-Pigmentierung (91,7 %); bei intraläsionalen Verfahren wird dieser Effekt jedoch aufgrund der höheren Anzahl überlebender Melanozyten nur selten beobachtet. Einige Patienten berichten über leichte lokale Ödeme und Epidermolyse bei der intraläsionalen Methode.

Hypertrophe Narbe

Gutartige, vaskularisierte fibröse Wucherungen, die sich über das Hautniveau erheben.

IntraLyse zielt auf das Zentrum der Narbe ab

Rund um die Spitze der eingeführten Sonde entsteht eine letale Zone mit einer Temperatur von <-25 °C, in der die entarteten Zellen direkt zerstört werden. Da die Epidermis von den Gefriertemperaturen verschont bleibt, ist die Zahl der überlebenden Melanozyten größer.

Gewebsnekrose

Zerstörung entarteter Zellen durch direkte Zellanoxie und Gefäßverletzung, die letztlich in Gewebsnekrose resultiert.

Ebene Haut, keine Hypopigmentierung

Die Kollagenfasern bilden eine normale, geordnete Dermis nach. Signifikante Reduzierung objektiver Parameter, wie z. B. Narbengröße, Deformität, Härte und Rötung sowie subjektiver Beschwerden, einschließlich Empfindlichkeit, Juckreiz und ästhetisches Unbehagen.

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